Geschwollene Füße

Haben Sie schon einmal zu Ihren Füßen und Knöcheln hinuntergesehen und diese beinahe nicht wieder erkannt weil sie so geschwollen waren? Sei es von langen Tagen auf Ihren Füßen, Reisen oder Operationen. Geschwollene Füße sind sehr häufig und normalerweise kein Grund zur Sorge, besonders nicht wenn Sie viel stehen oder gehen müssen. Für schwangere Frauen sind sie meist unvermeidlich.

Geschwollene Füße

 

Schwellungen der Füße und Knöcheln sind unangenehm und beeinträchtigen manchmal unsere Bewegungsfreiheit. Aber es gibt einige Möglichkeiten, alltägliche Schwellungen zu lindern und manchmal sogar zu vermeiden. Schwellungen werden durch Wasseransammlung in den unteren Beinen, Knöcheln und Füßen verursacht, treten meist auf beiden Körperseiten auf und haben stellen meist keinen Notfall dar.

 

Geschwollene Füße in der Schwangerschaft

 

Leichte Schwellungen der Knöchel und Füße sind in der Schwangerschaft ganz normal und meist unvermeidlich. Plötzliche und extreme Schwellungen, können jedoch ein Anzeichen für Präeklampsie (Bluthochdruck und Eiweiß im Urin nach der 20. Schwangerschaftswoche) sein. Sind die Schwellungen jedoch von Symptomen wie Unterleibsschmerzen, Kopfweh, seltenem Urinieren, Übelkeit und Erbrechen oder Sichtfeldeinschränkungen begleitet, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

 

Auch eine Fuß- oder Knöchelverletzung kann zu Schwellungen führen. Am häufigsten kommen Knöchelverstauchungen vor. Ruhe, kühlen, bandagieren, hochlagern und die Vermeidung von Belastungen des verletzten Knöchels kann die Schwellung reduzieren.

 

  

Dauerhafte Schwellungen oder Schwellungen in Kombination mit anderen Symptomen, können auf ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko hinweisen. Werden die Beschwerden schlimmer und bessern sie sich nicht nach der Behandlung mit Hausmitteln oder vermuten Sie, dass die Schwellung von einem Medikament verursacht wird, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

 

Einfache Veränderungen können bereits helfen, Schwellungen zu mindern oder ganz zu vermeiden.

 

Schon kleine Veränderungen in Ihrem Alltag können helfen Schwellungen zu reduzieren:

 

Versuchen Sie jede Stunde zumindest einmal kurz aufzustehen und einige Schritte zu gehen.

Trinken Sie genügend. Wenig Flüssigkeitsaufnahme begünstigt Schwellungen.

Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum.

Lagern Sie Ihre Füße abends und nachts hoch.

 

Schmerzende Füße allgemein

Schmerzende Füße sind sehr häufig und können Dinge wie Stehen, Gehen, Laufen, Tanzen oder Arbeiten extrem erschweren. Es gibt eine lange Liste an Gründen für schmerzende Füße. Manche Gründe sind einfach und können auch genauso simpel behandelt werden, andere sind komplizierter und bedürfen komplexerer Behandlung. Schmerzende Füße können aber auch ein Symptom anderer zugrundeliegender Probleme sein.

 

Füße können durch Überbeanspruchung oder durch Leiden wie Plantarfasciitis oder entzündeter Fußballen schmerzen. Die Schmerzen können im Fußbogen, im Ballen oder in der Ferse empfunden werden. Abhängig vom Grund des Schmerzes können auch Begleitsymptome auftreten.

 

Die häufigsten Gründe für Schmerzen sind:

An der Ferse: Plantarfasciitis, Fersensporn, Schwielen und trockene, rissige Fersen.

Am Fußbogen: Platt- oder Senkfüße, Plantarwarzen, Metatarsalgie, Hohlfuß und Überpronation.

Zehenschmerzen können unter anderem von gebrochenen Zehen, entzündeten Fußballen oder einem Hallux verursacht werden.

Schmerzen im Fußballen: z.B. Metatarsalgie und Morton’s Neurom.

Gründe für schmerzende Füße können generell sein: Überbeanspruchung, unpassende oder neue Schuhe, Alter, Übergewicht, Schwangerschaft, Muskelzerrung, Traumata, Sportverletzungen, Bänderzerrungen und Plattfüße.

 

Bei anhaltenden Schmerzen, wenn Sie den Grund nicht kennen oder wenn Sie unsicher bezüglich der Symptome sind, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

 

Dieser Abschnitt befasst sich mit den häufigsten Gründen für schmerzende Füße und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt sehr viele unterschiedliche Ursachen für schmerzende Füße. Wenn Sie also chronische Probleme haben, ist es wichtig mit einem Arzt zu sprechen oder einen Podologen für eine genaue Diagnose aufzusuchen. Kennen Sie die zugrundeliegende Ursache, können Sie die Schmerzen in Ihren Füßen vielleicht minimieren oder beseitigen. Die Schmerzen können aber von jedem der 26 Knochen, 33 Gelenke und über 100 Muskeln, Bändern und Sehnen im Fuß verursacht werden.

 

Schwerwiegendere Gründe für schmerzende Füße beinhalten unter anderem:

Fußfrakturen und -brüche, verstauchte Knöchel, Arthritis, Ballenentzündungen, Knochentumore, Diabetes, Fußdeformationen, Plantarfasciitis, Gicht, Arterienverschluss, Karpaltunnelsyndrom, Fußgeschwüre und vieles mehr.

 

 

In den meisten Fällen können schmerzende Füße mit etwas liebevoller Pflege vermieden werden. Der häufigste Grund für Fußprobleme ist Überbeanspruchung. Wenn Sie keine Möglichkeit haben Ihre Füße zu entlasten, sollten Sie Schuhe wählen, die zusätzliche Stabilität und Unterstützung für Füße und Knöchel bieten. Lassen Sie sich beim Schuhkauf von Fachpersonal beraten.

 In den meisten Fällen gibt es einfache Behandlungen, abhängig von Schwere und Grund der Fußschmerzen.

Hier finden Sie eine Aufzählung der beliebtesten Behandlungsmethoden bei Fußschmerzen:

 

RICE Methode (Ruhe, kühlen, Kompressen, hochlagern; englisch: rest, ice, compression and elevation)

Rezeptfreie Medikamente zur Schmerzlinderung

Massagen

Dehnübungen (bei Plantarfasciitis)

Wassersport, wie zum Beispiel Schwimmen

Gewichtsreduktion

Warmes Fußbad

 

 

Sie können schmerzende Füße auch vorsorglich behandeln. Machen Sie beispielsweise Dehnungsübungen vor dem Zubettgehen und vor dem Aufstehen in der Früh sowie vor und nach Sportaktivitäten. Das ermöglicht den Muskeln sich aufzuwärmen, bevor sie in einen bewegten Tag starten.

 

Auch eine Gewichtsreduktion kann in bestimmten Fällen helfen, schmerzende Füße vorzubeugen.